Samir Mansour

Samir Mansour

spielt seit seiner Jugend Oud (arabische Laute) und lernte bei verschiedenen Lehrern, u.a. am Institut für Freies Theater in Damaskus. Später studierte er Tuba und Kanun (arabische Zither) an der Musikhochschule Damaskus. Er wirkte als Tubist im Syrischen Symphonieorchester und spielte Oud im Staatlichen Syrischen Orchester für arabische Musik.

Mit Oud und Gesang trat er in zahlreichen Radio- und Fernsehsendungen auf und komponierte die Erkennungsmelodien diverser Filme. Seine Werke reichen von einer Operette bis zur preisgekrönten Vertonung mehrerer Theaterstücke. Engagements führten ihn in die Metropolen von Ägypten, Jordanien, Frankreich, Spanien und in nahezu alle deutschen Großstädte.

Seit 1999 lebt er in Deutschland und versteht sich als Botschafter der orientalischen Kultur.

Samir Mansour ist Gründungsmitglied und wirkt als Tubist im 2004 in Jordanien gegründeten Palästinensischen Jugendsymphonieorchester. Dieses Orchester wird von Prof. Edward Said und Daniel Barenboim gefördert.


Mara Ziegler

Mara Ziegler

genoss klassischen Block- und Querflötenunterricht. Durch ein Auslandsstudium in Sheffield, England, lernte sie die Spritzigkeit traditioneller Folkmusik kennen. So angeregt, intensivierte sie ihr Flötenspiel und begann, sich auch über die angelsächsischen Grenzen hinaus mit traditioneller Musik zu beschäftigen und die dazugehörigen Tänze zu studieren.

Nachdem sie im Jahr 2007 Samir Mansour kennenlernte, nahm sie bei ihm zunächst Unterricht auf der orientalischen Trommel "Darabuka". Schnell stellte sich heraus, dass auch das Zusammenspiel von Querflöte und Oud gut harmonierte und sie stieg als Flötistin bei "Layalina" ein.

An der traditionellen orientalischen Musik begeistern sie die vielfältigen Rhythmen, Modi und Tempowechsel. Stimmungen lassen sich intensiv ausdrücken und lyrische Melodien können so ergreifend sein, dass der Hörer in einen Klangteppich aus Ton und Rhythmus ganz eintauchen kann.

Frei nach Gustav Mahlers Zitat "Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche" sieht sie traditionelle Musik als etwas Fließendes, das sich beständig weiter fortentwickelt.


Reinhard Steidl

Reinhard Steidl

sieht "Die Entfaltung des Augenblicks" als Lebensthema, das auf verschiedensten Gebieten Gestalt annimmt.

Woran merke ich eigentlich, was wirklich stimmt oder passt?

Immer sind es Begegnungen, die Veränderung schaffen. Durchaus nicht nur Begegnungen mit Menschen.

Alles ist Annäherung an die Kunst und an den, der ich bin.

Geboren 1954, dann Musik, Fotografie, Philosophie, Waldorfpädagogik, Malerei, Komposition, Lyrik, Ende offen…